Lustiges aus London

Eine Synchronsprecherin der Londoner U-Bahn wurde gefeuert, weil sie nicht immer ganz so angebrachte Witze machte: Hier eine kleine Auswahl. Viel Spaß beim Lesen 🙂

  • Lassen Sie keinen Abfall im Zug liegen. Benutzen Sie dafür die bereitstehenden Penner.
  • Würde der Fahrgast im roten Hemd, der so tut, als würde er Zeitung lesen, bitte aufhören, der Frau auf den Busen zu starren. Sie können keinem etwas vormachen. Sie dreckiger Perverser.
  • Wir möchten unsere Besucher aus den USA daran erinnern, dass sie fast immer zu laut sprechen.
  • Alle Fahrgäste können beruhigt sein, dass der Rucksack des bärtigen Herren nur folgende Gegenstände enthält: Butterbrote, einen Bibliotheksausweis und eine Aufnahme seines Knöchels. Kein Grund für Alarm.
  • Würde der Fahrgast im Nadelstreifenanzug mit der 1000-Pfund-Brille, der offensichtlich in der Medienbranche arbeitet, einen Schritt vorwärts auf die Gleise machen wenn der Zug einfährt. Danke!
  • Und da drängeln wir uns wieder in einen stickigen Wagon. Heute ist Mittwoch, nur noch zwei Tage, bis Sie sich wieder die Kante geben können. Komasaufen, bis Sie die Mittelmäßigkeit ihres Lebens verdrängt haben. Um Himmels Willen, wenn Sie eine Frau sind, dann lächeln Sie den Typen neben Ihnen an. Er hatte vermutlich Monate lang keinen Sex.

Quelle: http://www.rp-online.de/reise/Die-witzigen-Sprueche-der-U-Bahn-Stimme_bid_29083.html

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8 Minuten…

… verbrachte ich heute in der S-Bahn. 8 Minuten, in denen ich die komplette Lebensgeschichte eines fremden Mannes kennenlernte…

Nein, der Mann hatte kein langweiliges Leben und er war auch nicht mehr der jüngste, und trotdem schaffte er es, mir in diesen wenigen Minuten zu erzählen, dass er eigentlich Saudi-Arabier ist, jetzt aber in Kanada wohnt, wie seine Kindheit war, wie er dann seine Frau kennengelernt hat, wie sie heißt, wie ihre Hochzeit war, wie sehr er sie liebt, wie schön er Deutschland findet, was der Unterschied zu Kanada ist, was der Unterschied zu Saudi-Arabien ist, dass er seine Eltern nur an Weihnachten sieht, wie er sich damals gefühlt hat, als er von zuhause ausgezogen ist (zuvor hatte er mich gefragt, was ich mache, und ob ich mich jetzt „frei“ fühle nach meinem Umzug nach Frankfurt), dass er es damals toll fand, unabhängig zu sein, aber es auch sehr ungewohnt war, sein Essen selber bezahlen zu müssen, was er beruflich macht und wo er überall schon gearbeitet hat, dass er jetzt auf dem Weg zurück nach Kanada ist, wie lange er in Deutschland war, was er hier gemacht hat, auf wen er sich jetzt alles freut, was er heute schon gegessen hat… Das nur als kleinen Einblick 😉

Sehr interressant, nicht?? 😉 Manchmal können einem 8 Minuten eben echt wie ein ganzes Leben vorkommen…

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Der etwas andere Verspätungsgrund

Jeder kennt sie: Durchsagen wie „Wegen Verzögerung im Betriebsablauf hat unser Zug derzeit 20 Minuten Verspätung“. Können die Leute sich nicht mal was anderes überlegen??

Ja, sie können: Hier ein paar wahre Verzögerungsgründe aus ganz Deutschland:

  • „Meine Damen und Herren, unser Zug wird heute ca. 20 min. später starten, da unser Lokführer leider Verspätung hat.“
  • „Aufgrund fehlenden Personals hat unser Zug derzeit 15 Minuten Verspätung.“
  • “Sie müssen leider wieder aussteigen, ich habe gerade festgestellt, dass ich fast keinen Diesel mehr im Tank habe und muß erst mal tanken fahren”.
  • Streckensperrung wegen ausgebrochener Zirkustiere
  • Streckensperrung mit der Begründung “Jugendliche mit Bierkasten (Marke unbekannt) am Gleis. Sperrung durch Bundespolizei veranlasst”…. später dann “Täter wurden ausfindig gemacht und des Geländes verwiesen”

Na, wenigstens sind sie ehrlich… 😉



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Neues Semester – neue Skurrilitäten

Dieses Semester werde ich meinen Blog über die Macken des Bahnfahrens weiterführen und für euch ein paar selbsterlebte oder auch quer aus dem Netz selbstzusammengesuchte Geschichten hier veröffentlichen.

Natürlich freue ich mich wieder über Kommentare und eure Geschichten. 🙂

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Der Dämonenclub

Diese Geschichte wurde live von mir erlebt: Auf einer meiner skurrilen Bahnfahrten hörte ich 2 weibliche Stimmen hinter den vielen Sitzen hervorschallen: „Die hat uns einfach nicht zu ihrem Geburtstag eingeladen, die doofe Kuh!“ Oh, da musste aber einiges im Argen liegen… 🙂 Die beiden Stimmen ließen sich über ihre Freundin aus, die anscheinend an ihrem Geburtstag keine Lust auf die beiden hatte. „Naja, aber wir haben ja uns!“ meinte die eine Stimme aufmunternd und auch die andere schien froh zu sein, in dieser harten Situation Beistand zu haben. Auf einmal, und ich dachte, ich hör nicht richtig, gründeten die beiden den….und jetzt Vorsicht…Dämonenclub!!! Im Club galten die Regeln, immer zusammenzuhalten und für den anderen da zu sein. Dann sah ich die zu den Stimmen gehörenden Personen: Hello-Kitty-Tasche, zuckersüße rosa Jacken und Schuhe und ein wunderhübscher rosa glitzernder Haarreif…Süß, die Kleinen, könnte man jetzt denken, aber falsch gedacht: Die beiden Stimmen gehörten zu zwei etwa Mitte 30-jährigen Frauen. Naja, warum sollte man nicht immer ein Kind bleiben?

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Ein „Gleis-Suche-Problem“ der besonderen Art…

Hier etwas, das ich bei http://www.belauscht.de entdeckt habe 🙂

Düsseldorf.  Am Hauptbahnhof.

Lautstark telefonierend steht ein Jungendlicher (ca.18) auf dem Bahnsteig:

“Eh Alter wo biste? Was? Keine Ahnung! Wie soll ich denn Gleis 15 finden? Ich steh hier unter C, was weiß ich denn was der 15. Buchstabe im Alphabet is! Das geht hier nur bis F!”

(Quelle: http://www.belauscht.de/?p=1233)

Jaja, wohl nicht ganz so leicht – die Sache mit der Gleisfindung 😉

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